Jahresrückblick 2018

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Philo-Thilo
Φachschaft
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Jahresrückblick 2018

Beitragvon Philo-Thilo » So Dez 16, 2018 11:23 pm

Hier für alle, die bei der Weihnachtfeier nicht dabei sein konnten und für alle, die es gerne nochmal lesen wollen.




Sie werden nun einen Bericht hören! Und weil dieser Bericht so prunkvoll gedacht war, dass nur PhachschaftlerInnen ihn erträumen können und weil er doch so lächerlich flach sein sollte, dass nur PhachschaftlerInnen ihn ertragen können heißt er:

„Zur Lage der Phachschaft Philosophie an der Universität zu Kolonia Claudia Ara Agrippinensis“

Erster Teil:
Die anprangernde Beschwerde bezüglich der Unzulänglichkeit der PhachschaftlerInnen
Vernichtende Kurzreime zu den einzelnen Phachschaftsmitgliedern, die zu ihrer eigenen Schande reimbare Namen tragen:


Alle Fachschaftler erinnern sich ans letzte PhiloFrei
Außer Clemens, der hat Demenz.
Alle Fachschaftler kritisieren David Richard Precht
Außer Maja, die schreit: „Ja, ja!“
Alle Fachschaftler schaun‘ ins Phorum
Außer Klaus, der schaut raus.
Alle Fachschaftler wollen niemanden mit einem Schürhaken bedrohen
Außer Til, der will.
Alle Fachschaftler sagen „Marx kann nicht schreiben“,
Außer Hanna, die sagt: „Kann er!“
Alle Fachschaftler verlangen nach ihrem Geld
Aber Thilo, ist in der Spielo.
Alle Fachschaftler hassen flache Witze,
Außer Niklas, der sagt: „Fick das!“
Alle Fachschaftler sind Kosmopoliten,
außer Jan, der wohnt im Tann.




Abrechnung mit den übrigen Fachschaftsmitgliedern in Form eines beliebten Kinderliedes, das da heißt: „Acht kleine Fachschaftler“

Neun kleine Fachschaftler gingn zur FSK,
Der eine wollt‘ nicht beat-boxen und war danach egal.
Acht kleine Fachschaftler hassten die Juristen,
Eine wurde Teil von ihnen, worauf sie alle dissten.
Sieben kleine Fachschaftler spielten Quotenbutter,
Doch einer übertrieb es hart und kastrierte seine Mutter.
Sechs kleine Fachschaftler die waren jung und schön,
Einer der hieß Florian, der musste leider gehn.
Fünf kleine Fachschaftler lobten Berthold Brecht,
Eine sprach es anders aus und pries damit Herrn Precht.
Vier kleine Fachschaftler zerstörten eine Wohnung,
Eine wohnte selber dort und bat danach um Schonung.
Drei kleine Fachschaftler liebten ihre Bib,
Die eine vergaß den Buchtisch-Post und war dann nicht mehr hip.
Zwei kleine Fachschaftler fuhr‘n zur Uni Bonn,
Der eine war’n Verräterschwein und lief geschwind davon.
Ein kleiner Fachschaftler war besonders wichtig,
Zwar kam er zu den Treffen nie doch machte alles richtig,
Er kaufte Bier und gab sein Heim,
Und lud die Fachschaft ein.









Zweiter Teil
Zur allgemeinen Lage der Fachschaft als große, mächtige, den Menschen nachahmende Maschine, deren einzelne Glieder die FachschafterInnen bilden (die, wie wir bereits gesehen haben, leider Mängelwesen sind)
Zusammenfassung der Lage der Fachschaft im Gedicht:


Die Fachschaft
(von Johann Thilo Friedrich Schillerpfennig)

Zu Florian dem Tyrannen schlich Svenja,
Den Hobbes im Gewande
Sie schlugen die Häscher (Aliki ,Philippe, der alte Niklas ) in Bande
„Was wolltest du mit dem Hobbse, sprich!“
Entgegnet ihr finster der Floderich
Die Fachschaft vom Tyrannen befreien
Das sollst du im Fachschaftsraum (bei einer ausgiebigen Precht-Lektüre) bereuen.
Ich bin, spricht jene, zum Prechte bereit,
Und bitte nicht um mein intellektuelles Leben
Doch willst du Gnade mir geben,
So flehe ich um drei Tage Zeit
Bis ich die Julia dem Thilo gefreit
Ich lasse dir Clemens als Bürgen
Ihn magst du, entrinn ich, erwürgen
Und Svenja kommt zu Clemens: „Der Flo gebeut,
Dass ich im Fachschaftsraum mit meinem dem Hobbes geweihten Leben
Bezahle das frevelnde Streben
Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
Bis ich die Julia dem Thilo gefreit
So bleib du dem Florjan zum Pfande,
Bis ich komme zu lösen die Bande




Und leise protestierend umarmt sie Demenz-Clemens
Und liefert sich aus dem Tyrannen
Die andere zieht von dannen
Und ehe das dritte Morgenrot scheint
Hat sie schnell mit dem Thilo die Julia vereint
Eilt zur Uni mit sorgender Seele
Auf dass sie die Frist nicht verfehle
Da gießt unendlicher Regen herab
Von den Bergen stürzen Speers Weinquellen
Und die Bäche, die Ströme schwellen
Und sie kommt ans Ufer mit dem wandernden Jan
Da schlägt der Helmig die Brücke an
Und donnernd sprengt sein Platon-Gesamtwerk
Der Brücke morsches Stahlwerk
Und sie sinken ans Ufer und wein‘ und flehn
Die Hände zum Klaus erhoben
„Oh, hemme des Stromes Toben!“
Es eilen die Stunden, im Mittag steht
Die Sonne und wenn sie niedergeht
Und wir können die Uni nicht erreichen
Muss Clemens im Gewand des Maskottchens erniedrigt erbleichen
Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut
Und Welle auf Welle zerrinnet
Und Stunde um Stunde entrinnet
Da packt sie die Angst und sie fassen sich Mut
Und springen hinein in die brausende Flut
Und teiln mit gewaltgen Armen
Den Strom und der Klaus hat Erbarmen
Aber nur mit dem jemeinigen Jan
Svenja kommt gegen die Weinwellen nicht an
Und bleibt drin.
Nicht schlimm.
Jan erreicht das Ufer und eilet fort
Und danket dem rettenden Gotte
Da stürzt die Raubende Rotte (bestehend aus Clara, Maja, Ella, Hanna und Niklas)
Aus des Waldes nächtlichem Ort
Den Pfad ihm sperrend und schnaubet „Mord!“
Und hemmend des Jans gemütliche Eile
Mit drohend geschwungener Fäule


„Was wollt ihr?“ ruft er vor Schrecken bleich
„Ich hab nichts als … ähm … Moment … was denn eigentlich?
Aber ich glaub ich muss zum Flo und jemanden retten sicherlich.“
Und die stinkende, lebende Fachschaftstüte entreißt er der nächsten gleich
Um des Maskottchens Willen erbarmet euch!
Und drei (Maja, Niklas und Ella) mit gewaltgen Streichen
Erlegt er, die andern entweichen
Und der Hunger beflügelt den gemütlichen Schritt
Ihn locken der Mensa Qualen
Und auf dem Fahrrad kommt eine sehr betrunkene Svenja gefahren
(inklusive der gesamten Räuberbande, die das Tütentrauma überwunden haben)
Und sie sehen von ferne die Silhouette des Albertus-Magnuus
Und entgegen kommt ihnen Papageorgopoulos
Der Fachschafts redliches Beraterlein
Die erkennt entsetzt die Kinderlein

„Zurück! Ihr rettet das Maskottchen nicht mehr,
So rettet das eigene Leben
Den Tod durch Precht erleidet er eben
Von Stunde zu Stunde gewartet er
Mit hoffendem Hirn der Wiederkehr
Ihm konnte den mutgen Glauben,
Der Hohn des Flo nicht rauben.“
„Und ist es zu spät und können wir nicht
Als Retter willkommen erscheinen
So soll der Precht uns vereinen
Des rühme der blutge Tyrann sich nicht
Dass die Fachschaft dem Maskottchen gebrochen die Pflicht
Er prechte der Opfer viele
Und glaub an Fachschaft und Liebe.“
Und auch Thilo und Julia erreichen die Bib
Und sehn Clemens in Trance in der Diele
Und er schreit: „Wer bin ich und wenn ja wie viele??“
Lachend flüstert der Flo ihm Aphorismen ins Ohr
Da ruft Giuliano mit dem Weltgeist im Chor:
„Selbst Gabriel hätte das nicht gewollt,
Hier kommt doch die Svenja schon angerollt.“




Und Staunen greift im Bib-Team umher
In den Armen liegen sich die Leut‘
Und weinen vor Schmerz und vor Freud‘
Da bleibt auch Thomas‘ Auge nicht tränenleer
Und auch Florian versteht diese Wundermähr
Und er spürt ein menschliches Rühren
Lässt alle vor das blaue, unbequeme FS-Sofa führen
Und sieht sie alle verwundert an
Darauf spricht er: „Es ist euch gelungen,
Ihr habt das Herz mir bezwungen
Und die Fachschafts-Liebe ist doch kein leerer Wahn
So nehmt auch mich zum Phisierten an
Ich sei, gewährt mir die Bitte dann
Der Phachschaftsliebende Phlorian!“
Gestern Abend um halb achte
Fiel der Mond in unsern Teich [...]
Er stand einfach auf und lachte
So als wär's ihm schrecklich gleich
Zwar war er ein wenig blasser
Aber das war nicht so wild
Denn da unten das im Wasser
War ja nur sein Spiegelbild

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